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Fragestunde
| Schweden |
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Viele deutsche Touristen haben sich angesichts der Schönheit der schwedischen Landschaften, die sie im Urlaub erlebt haben, schon einmal überlegt, doch gleich ganz dort zu bleiben. Doch nur wenige setzen dies dann in die Tat um. Allerdings rückt dieser Gedanke in Zeiten größerer Arbeitslosigkeit in Deutschland doch wieder näher. Neben der „Urlaubslandschaft“ locken zufriedenstellende Sozialstandards und eine große Nachfrage, gerade auch nach deutschen Arbeitskräften. Diese sind in Schweden beliebt, da ihre Mentalität sich nicht allzu sehr von der der Schweden unterscheidet und das deutsche Pflichtbewusstsein jedem Arbeitnehmer entgegenkommt. Auch die Entfernung zur bisherigen Heimat und dort evtl. zurückgelassenen Familienmitgliedern und Freunden ist nicht allzu groß, so dass derzeit einiges für das Auswandern nach Schweden spricht. Seit Mai 2006 brauchen EU-Bürger für Schweden keine Aufenthaltsgenehmigung mehr. Auch eine Arbeitserlaubnis ist für EU-Bürger nicht erforderlich. .Allerdings ist innerhalb der ersten drei Monate des Aufenthalts in Schweden eine Registrierung beim Einwanderungsamt (migrationsverket) notwendig.
Hier muss durch Dokumente nachgewiesen werden, dass man dem schwedischen Staat nicht zur Last fällt. Ein unbegrenzter Aufenthalt ist möglich für Arbeitnehmer in einem schwedischen Unternehmen, für Selbständige mit angemeldetem Gewerbe, für Freiberufler und für Studierende. Auch ein Nachweis über regelmäßige und ausreichende Einkünfte wie Pension oder Rente ermöglicht den unbegrenzten Aufenthalt. Besitzt bereits der Partner/die Partnerin oder ein Kind unter 21 Jahren das unbegrenzte Aufenthaltsrecht, so bestehen keine weiteren Voraussetzungen Durch die offizielle Registrierung beim Einwanderungsamt wird eine „personnummer“ zugeteilt, die für sämtliche verwaltungs- und Registrierungsvorgänge notwendig ist. Vor allem im medizinischen Bereich werden in Schweden Arbeitskräfte gesucht, außerdem Handwerker, vor allem aus der Automobilbranche und der Holzindustrie. Eine genaue Liste der meistgesuchten Berufe wird vom schwedischen Arbeitsamt regelmäßig veröffentlicht. Die Arbeitssuche erfolgt am besten über Arbeitsämter, private Arbeitsvermittlungen und Stellenanzeigen in der Tagespresse. Die Steuern sind in Schweden verhältnismäßig hoch, die Kommunalsteuer beträgt unabhängig vom Einkommen 31%, bis zu einem Jahreseinkommen von 34 120 Euro wird keine Staatliche Einkommensteuer erhoben, darüber je nach Einkommen 20 bis 25 %. Allerdings werden außer der Rentenabgabe sämtliche sonstigen Abgaben allein vom Arbeitgeber getragen., so dass die steuerlichen Abgaben keine größere Belastung darstellen, als in Deutschland. Partner: Kreuzfahrten kann man auch durch Skandinavien machen. Auf Kreuzfahrten die Welt entdecken. Die Fußbodenheizung ist eine Sache die man, wenn man sich daran gewöhnt hat nicht mehr missen möchte. Urlaub und Reise Tipps. |
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